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Am 9. November 2010 wurde in Elmshorn der neu gestaltete ehemalige Synagogenplatz eingeweiht.

Zwischen bunten Kindergeräten rechts und einem Spielfeld links stehen inmitten von Bäumen sieben Stelen aus wetterfestem Corten-Stahl, in die je ein Zitat aus einem Gedicht eines Exillyrikers ausgefräst ist. Abends sind die Stelen von innen erleuchtet und verbreiten einen sehr ruhigen, fast meditativen Reiz. Die Textzeilen sind senkrecht zu lesen und man muss sich schon etwas bemühen (so wie man sich um das Verständnis eines jeden Gedichtes bemühen muss), um die Texte zu lesen. Die Zitate sind kurz, das war ein gestalterischer Imperativ. Sie repräsentieren in kondensierter Form das Gedicht, aus dem sie entnommen sind, und sollen dem Betrachter und Leser einen Denkanstoß geben.

Alisa Fuhlbrügge

 

Dies sind die Lyriker:

 

Ernst Waldinger (1896 - 1970)

Nelly Sachs (1891 - 1970)

Rose Ausländer (1901 - 1988)

Hans Sahl (1902 - 1993)

Schalom Ben-Chorin (1913 - 1999)

Paul Celan (1920 - 1970)

Selma Meerbaum-Eisinger (1924 - 1942)