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Bundesverdienstkreuz für Alisa Fuhlbrügge,

Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Elmshorn

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sechs engagierte Frauen und Männer aus Schleswig-Holstein mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Monika Heinold überreichte die Auszeichnungen am Dienstag, 30. November, in Kiel.

 

 Alice Fuhlbrügge setzt sich seit fast 20 Jahren für das jüdische Leben in Elmshorn ein. Als Mitbegründerin und Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Elmshorn ist es ihr zu verdanken, dass die Synagoge in die Nähe der zerstörten Synagoge ziehen konnte und eine eigene Thorarolle eingebracht wurde. Mit Spendengeldern wurde der Friedhof restauriert, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und auf dem Friedhof in Kölln-Reisiek ein jüdisches Grabfeld errichtet.

Sie setzte sich für den Synagogengedenkplatz in Elmshorn ein und macht besonders Kindern und Jugendlichen das jüdische Leben in Vorträgen und Veranstaltungen sichtbar. Außerdem betreut sie Examens- sowie Semesterarbeiten und organisiert und begleitet Schulklassen bei Fahrten zur KZ-Gedenkstätte nach Ausschwitz-Birkenau.

Verdienstkreuz am Bande, November 2021

 

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/A/auszeichnungen/verdienstorden_Bund.html

 

Frau Fuhlbrügge ist die dritte Persönlichkeit unseres Landesverbandes, die für ihre Verdienste um den Wiederaufbau jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.